Systemische Fallplanung und Fallsteuerung: Fachliche Prozesse erfolgreich gestalten

Ungeachtet aller notwendigen Kreativität und Individualität in der Entwicklung passender Maßnahmen muss soziale und pädagogische Arbeit im besten Sinne des Wortes immer auch ein gesteuertes Geschehen sein. 

Ansonsten würden sich Klienten wie pädagogische Profis gemeinschaftlich auf den Weg eines wenig verantwortlichen „interventiven Blindflugs“ begeben.

Im Seminar wird gezeigt wie in pädagogischen Arbeitsfeldern und beratenden Kontexten der Spagat gelingen kann überraschende Wendungen im Fallverlauf aufzugreifen, hierauf flexibel zu antworten und dabei gleichzeitig Übersicht und Transparenz zu bewahren.

Die Teilnehmer:innen erfahren zudem wie das Vorgehen in der Fallbegleitung aus einer systemischen Perspektive heraus aussehen kann und wie hiervon ausgehend die respektvolle gegenseitige Unterstützung in der Fallbearbeitung gelingt.

Hierzu werden insbesondere zwei Modelle aus der systemischen Praxis vorgestellt und eingeübt: das Raster methodischen Betreuungsplanung (RMB) und das Prozessmodell systemischen Handelns (S-E-T-K).

Der Einsatz solcher Methoden gewinnt als Gegengewicht zu den formalen Verfahren der Hilfeplanung und Bedarfsermittlung heute zunehmend an Bedeutung. 

Pädagogen benötigen für Ihre Arbeit neben der Kenntnis von Zielstellungen aus dem offiziellen Hilfeplan auch den Bezug auf die konkrete Falldynamik, um schrittweise eine unmittelbar aus der Praxis stammende Übersicht zum Gesamtverlauf eines Falles zu entwickeln. 

Auf einer solchen Basis kann der Dialog aller beteiligten Akteure auf selbstbewusste und kundige Weise unterstützt werden.

LeitungWinfried Klaes – Dipl. Psychologe, Familientherapeut, Supervisor, Institut für konstruktive Psychologie
Kostenzweitägige Veranstaltung: 250,-€ (inkl. MwSt) ohne Verpflegung und Unterkunft
OrtSchlossstrasse 1, 54516 Wittlich
InhouseAlle Seminare können auf Anfrage auch als Inhouse-Veranstaltungen durchgeführt werden.

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