Stressausgleich und Bewegung (Yoga)

nach dem Ansatz der systemischen Stressregulation

Bewegungs- und Mobilisationsangebote bieten eine sinnvolle Ergänzung zu täglichen Alltagsstrukturen pädagogischer Einrichtungen. Sie können vielen körperlich-degenerativen Erkrankungen entgegenwirken, können die Wiedergewinnung von Körperwahrnehmung unterstützen und das körperliche und seelische Wohlbefinden verbessern.


Sowohl das Bedürfnis nach Bewegung als auch die Notwendigkeit den Körper und das Nervensystem zu entlasten, sollten im pädagogischen Alltag einen Platz finden.
Techniken und Verfahren aus dem Spektrum des Yoga wurden in diesem Konzept auf das Bedürfnis beeinträchtigter und kranker Menschen für den pädagogischen Alltag angepasst.


Yoga verbindet in besonderer Weise viele Methoden die direkt regulierend auf das Stresssystem wirken. Sie schulen Körperwahrnehmung und Achtsamkeit, können den Hormonhaushalt regulieren und akut und präventiv eingesetzt werden.
Dabei steht in dieser Weiterbildung im Fokus, dass die Grundlagen von Bewegung und Regeneration an die Möglichkeiten der Klienten und der Einrichtung angepasst werden.

Die Entspannung, Mobilisation und Aktivierung der Klienteninnen steht dabei im Fokus. Das kann sowohl in Gruppen- als auch in Einzelaktivitäten umgesetzt werden und fördert Menschen mit Bewegungseinschränkungen sowohl im Sitzen, stehen oder Liegen. Diese Fortbildung ist für Fachkräfte und Mitarbeiterinnen in sozialen Einrichtungen gedacht, die mit gezielten Angeboten das Spektrum in ihren Einrichtungen erweitern möchten. Es ist angepasst an die besonderen Bedürfnisse seelisch und körperlich beeinträchtigter Menschen und Klienten*innen. Das Institut für analoge Kommunikation verwendete Techniken und Bewegungsausrichtungen auf der Basis von Yoga, die an die Grundlagen der körperorientierten Verfahren der systemischen Stressregulation angepasst worden sind.
Inhalt


In dieser Fortbildung werden die nötigen Verfahren vermittelt um Bewegungs- und Entspannungsverfahren inhaltlich und anatomisch an die Bedürfnisse der Zubetreuenden anzupassen und ein maximal 60 minütiges Gruppen- oder Einzelangebot anzubieten. Dabei werden die Strukturen der sozialen Einrichtung und der Klienten mit einbezogen. Die Ausbildung ist vor allem praktisch aufgebaut und soll so den Teilnehmern die nötige Handlungskompetenz vermitteln eigenständig ein Angebot zu planen, individuell anzupassen und durchzuführen.

Die 32stündige Weiterbildung vermittelt in kompakter Form den Ablauf einer möglichen Praxis.


Bestandteile
• Aufbau eines Angebots
• Meditation, Atemübungen und Entspannungstechniken
• Basisyogaübungen
• anatomische Grundlagen zur richtigen Ausrichtung
• manuelle Hilfestellungen
• besondere Vorraussetzungen verschiedener psychischer Krankheitsbilder und körperlicher Beeinträchtigungen (Fallbesprechungen)
• Selbsterfahrung

Ziel
Die vorgestellten Techniken sollen Teilnehmer*in befähigen Bewegungs- und Entspannungsangebote selbstständig anzuleiten und individuell an die Klientenstrukturen anzupassen, sowie Berührung und Hilfestellungen fachlich gezielt im Rahmen der systemischen Stressregulation anzuwenden. In diesem Sinne können die Verfahren sowohl in Gruppen- als auch Einzelangeboten integriert werden.

Voraussetzungen

Vorkenntnisse im Yoga sind günstig, aber keine Notwendigkeit. 

LeitungAnke Wagner (Soziologin (M.A.), Kunstpädagogin (M.A.) mit Schwerpunkt Kunsttherapie, Inhaberin Institut für analoge Kommunikation und empower your roots (Yoga (RYT), Thai-Yoga)
Kostenviertägige Veranstaltung: 450,-€
OrtSchlossstrasse 1, 54516 Wittlich

Termine